Die große Kraft der Vergebung  Teil 3

Ein Problem kann nicht auf der gleichen Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist.

Der Schritt auf die sachliche Ebene, gibt einem den Komfort der veränderten Perspektive, und des ›kühlen Kopfes‹.

Es gibt Rituale, die seit Urzeiten in anderen Kulturen angewendet werden, um sich von so Belastungen und Erfahrungen der Seelen, zu befreien. Eines davon ist das hawaiianische Ho´onoponopono – Vergebungsritual.

 

Ulrich Emil Duprée, ein spiritueller Forscher und Visionär, veröffentlichte zahlreiche Bücher und CD´s, und veranstaltet unzählige Vorträge sowie Seminare weltweit. Er beschreibt und

lehrt Ho´onoponopono als:

»eine sehr wirkungsvolle Methode um Konflikte und Probleme zu lösen, insbesondere persönliche, zwischenmenschliche Probleme, bis zur Heilung von Beziehungen«.

 

Er erklärt, dass Ho´onoponopono davon lebt, dass durch die reine, bedingungslose Liebe gehandelt wird. Diese wird als die größte und die einzige Kraft im Universum gesehen.

›Aloha‹ bedeutet – wie ›Namaste‹ – ich sehe das Göttliche in dir, und ich sehe das Göttliche in mir. Das Grundprinzip ist, andere nie zu verletzen und immer anderen zu helfen. Niemanden zu verletzen spricht die Eigenliebe an – beginne bei dir selbst: liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Mit der Dualität entstanden Probleme auf der Welt, weil man die Kraft in ›Gut und Böse‹ aufteilte. Dadurch wurden die Ur-Teilung, und das Urteil erschaffen. Die Menschheit schritt von der Ein-heit in die Trennung. Um das Ziel, die innere Zerrissenheit zu überwinden und damit wieder in die innere Harmonie zu kommen, kann das Vergebungsritual sehr hilfreich sein. Das Problem wird dabei an der Wurzel gepackt und zum Guten gewendet.

Ho´onoponopono heißt genau übersetzt – ›richtig richtigmachen‹, was bedeutet, sich mit seiner Seele und der Quelle allen Seins, zu verbinden, sowie sich in der eigenen Mitte zentrieren, um in die Harmonie und ins Gleichgewicht zurückzukommen. Erst dann kann die Wirklichkeit verändert und die Realität gestaltet werden. So deckt sich das mit dem Streben und leben nach den fünf Eigenschaften Gottes: Liebe, Freude, Dankbarkeit, Akzeptanz und Vergebung.

 

Das hawaiianische Vergebungsritual reinigt und befreit von Sorgen, Ängsten, falschen Glaubenssätzen und Denkweisen, die unserer spirituellen Entwicklung im Wege stehen. Um empfangen zu können, ist es notwendig zuerst das Loslassen zu lernen, in dem Vertrauen, dass wir – ohne verletzt zu werden – loslassen dürfen. Bei dem Ritual vergibt man sich, und den anderen dafür, einander irgendwann verletzt, oder Hilfe verweigert zu habe. Ulrich Emil Duprée beschreibt diesen Prozess in vier Schritten, wie man bedingungslos vergeben, lieben und es in der Zukunft besser machen kann:

 

1. Es tut mir leid.

- ich entschuldige mich, weil ich jetzt das Problem erkannt und akzeptiert habe, dass durch mich/meine Ahnen, entstand ist. Es ist meine Lernaufgabe. Ich befreie mich jetzt von dieser Schuld

2. Bitte verzeihe mir.

- weil ich/meine Ahnen bewusst, oder unbewusst dich in deiner Entwicklung gestört haben. Damit haben wir gegen die Gesetzte der Liebe und Harmonie gehandelt, und haben dich missachtet

3. Ich liebe dich.

- ich liebe dich und ich liebe mich, und deshalb akzeptiere ich diese Situation so, wie sie ist. Ich nehme dich und mich an, mit allen unseren Schwächen und Fehlern, in bedingungsloser Liebe

4. Danke.

- ich danke Gott dafür, dass die Lösung dieser Situation, die Transformation, schon längst da ist. Durch die Kraft der Vergebung, bin ich jetzt von den Fesseln der Vergangenheit frei.

 

Ich bin ein Teil dieser Welt. Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt.