Die vier Ebenen des Bewusstseins, oder, wie eine Fliege mein Bewusstsein erweiterte ...           Teil 3

Ich sehe, dass du wirklich interessiert bist… Deine Geduld wird auch belohnt!

 

Jetzt geht es in die Tiefe …

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 Die 3. Ebene nenne ich: Der Zauberer/der Magier   Motto: Ich spiele das Leben …

Auf der 3. und 4. Ebene musst du keine Ziele mehr definieren. Du brauchst auch keine Visualisierung mehr. Auf der 2. Ebene denkt man noch:

›ja, ich bin der Krieger/der Kämpfer, ich muss das Eisen hauen solange es heiß ist!‹

Du hast aber Scheuklappen auf und siehst überhaupt nicht, dass links und rechts täglich neue Möglichkeiten erwachsen. Leider bist du nicht in der Lage das wahrzunehmen. Wie die Fliege siehst du den Ausgang daneben nicht und, dass es neue, andere Möglichkeiten gibt. Vielleicht eröffnen sich auf einmal bessere Gelegenheiten, oder du bist effektiver in dem, was du tust. Aber du siehst das nicht, weil du, wie gesagt, fokussierst und gehst mit Scheuklappen durch die Welt. Man kann das fast einen ›Tunnelblick‹ nennen.

 

Siehst du dich jetzt auf dieser Ebene, oder doch schon höher? Was meinst du, womit unterscheidet sich die 3.Ebene von der 2.Ebene?

Auf der 3.Ebene arbeitest du höchstwahrscheinlich schon mit deinem Bewusstsein. Vielleicht meditierst du schon regelmäßig, vielleicht hast du schon entsprechende weiterführende Erfahrung gemacht und hast eine Idee an der du arbeitest? Vielleicht hast du das Gefühl, dass man sich mit etwas, was viel größer ist, als wir selbst, verbinden kannst? Vielleicht hast du schon das Gefühl, oder die Idee, du kannst dich sogar mit dem Weltall, mit dem Universum verbinden? Vielleicht die Idee, dass es zwischen Himmel und Erde viel mehr gibt, als das, was wir nur sehen können? Oder du spürst schon, dass die Energie nicht nur außen ist, sondern, dass sie auch durch uns/dich durchfließt? Und das ist ganz interessant, dass viele auf dieser Ebene schon die Intuition in sich spüren und hören. Das hört sich dann so an, als, wenn das Universum zu dir sprechen würde. Das ist wirklich sehr interessant, weil auf dieser Ebene du deine Ziele nicht mehr analysierst, vorbereitest, oder visualisierst, sondern, die strömen und fließen durch dich. Du brauchst diese Anstrengung nicht mehr.

Erinnere dich…

Auf der 1. Ebene empfandest du: die Welt spielt mit mir, bestimmt über mich.

Auf der 2. Ebene heißt es: das Leben kontrolliert mich nicht, die Welt ist für mich!

Doch die 3. Ebene bedeutet: die Welt ist in mir und ich merke, was ich in mir verändere, verändert sich auch im Außen…

Hier sind die Menschen der Überzeugung, je mehr man an sich selber, an den eigenen inneren Veränderungen arbeitet, desto größeren Einfluss hat es auf das eigene Leben im Außen. Auch in der materiellen Welt ...

Viele Menschen glauben, dass sie schon in der 3. Ebene sind und, dass sie sehr viel über die Mechanik der Quantenphysik wissen und verstehen. Sie haben sicher mehr Wissen über die Mechanik der Quanten. Sie wissen, dass alles aus Energie besteht, dass diese Energie als Vibrationen und Schwingungen existiert. Auch, dass es elektromagnetische Felder gibt. Das alles ist ihnen bekannt, aber emotional sind sie immer noch auf der 1. bis 2. Ebene. Sie denken positiv, aber in Bezug auf die Überzeugungen und Selbstwertgefühl fallen sie noch sehr oft auf die 2. oder sogar auf die 1. Ebene zurück. Das heißt, im Alltag reagieren sie mit Angst und Stress, obwohl sie doch über alles Bescheid wissen, können sie das einfach nicht umsetzen. Nicht transformieren…Sie degradieren sich selbst, werden ihr Selbstwertgefühl los und deshalb gelingen ihnen viele Sachen nicht. Auf dieser, wie auch auf der höheren Ebene, geht es darum, nicht nur zu wissen, sondern dieses Wissen in sich selbst zu transformieren.

 

Deshalb ist die 3. Ebene für mich der Magier/der Zauberer:

du musst nicht mehr kämpfen, du musst nicht mehr verbissen und krampfhaft kämpfen, sondern du veränderst dich und damit auch dein Umfeld und deine Umwelt.

Du zweifelst nicht mehr an deinem Selbstwertgefühl - es hat für dich einen sehr hohen Stellenwert. Daran merkst du, dass du schon auf der 3.Ebene bist. Dein Selbstwertgefühl wird stärker, je mehr du mit deinem Bewusstsein arbeitest. Allein bei der Meditation fängst du an das auch wirklich zu fühlen und zu spüren. Nichts kann dich aus deinem inneren Gleichgewicht, aus deiner Balance mehr raushauen. Auch nicht, wenn jemand dich versucht zu demütigen, oder zu demotivieren, zu kränken - prallt das von dir ab. Du kannst sogar dir selber, vor dem Spiegel und mit einem Lächeln, deine Missgeschicke und Niederlagen verzeihen. Es beeinflusst dein Selbstwertgefühl nicht. Keiner kann dich beleidigen, denn du weißt selber, was du dir selbst wirklich wert bist. Es ist nicht arrogant, oder narzisstisch, sondern, es ist ein echtes Gefühl deines eigenen Wertes.

Genauso bist du in der Lage, den vollen Wert, volle Wertigkeit in jedem anderen Menschen, genauso zu sehen, wie in dir selbst. ›Ich weiß, ich bin wertvoll‹, das ist die Aussage.  Auch hier verweise ich auf den Artikel über die Eigenliebe, was sehr viel damit zu tun hat. (»Wer die wahre Liebe erkennt«)

Die Menschen der 3. Ebene, kommen leichter und viel öfters in den Delta-Wellen-Zustand der Schwingung rein, und plötzlich scheinen sich all diese Sachen, von denen die Menschen träumen, wie durch Zauberhand zu erfüllen … Wenn dein Gehirn im Delta-Wellen-Zustand ist, dann passieren in deinem Leben, fast wie zufällig, wirklich wunderbare Sachen. Plötzlich fängt deine Energie an, dein Leben zu kreieren. Du hast bessere Beziehungen, auch zwischenmenschliche Beziehungen, du kannst plötzlich materiell besser da stehen, alles mehrt sich…

Was geschieht eigentlich während diesen Zustands? In diesem Delta-Wellen-Zustand, arbeitet das Gehirns und das Herz, in einer absoluten Kohärenz zusammen, um, unter diesem tiefen Zustand des Gehirns, das Bewusstsein, auf eine noch höhere Ebene zu heben.

Auf die 4. Ebene.

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                                     Die 4. Ebene nenne ich: der Kreator/der Schöpfer     Motto: ich bin das Leben! ...

 Hier müsste das Motto lauten:

›Was ist das für ein Gefühl ein Tropfen im ganzen Meer zu sein?‹

Das ist dieses Gefühl: › ich bin die Welt und die Welt ist in mir. Ich bin alles und alles ist ich!‹

Ich schreibe diesen Zustand der 4. Ebene zu, und nenne es: der Kreator/der Schöpfer

 

Es ist ein Gefühl uneingeschränkt zu sein, ohne Beschränkungen,  ohne Limits.

Das ist das Höchste des Bewusstseins, denn hier haben wir unendlich viele Möglichkeiten ohne Einschränkungen. Hier brauchen wir keine Ziele, hier bedienen wir uns nur der Inspiration. Wir fühlen auf dieser Ebene eine enorme Verbundenheit mit allem was ist. Auch mit der Energie des Universums, die uns selbst ständig und überall durchströmt. Wir sind alle eins - das sind die totalen

Übereinstimmungen, Verbindungen zur und mit Inspiration, Intuition und den Intentionen. Hier spürst du das absolute Selbstwertgefühl und, dass du alles wert bist, was zu dir kommt. Tolles Gefühl, dass wir alle genauso wertvoll und auf der gleichen Ebene sind. Verwechselt das bitte nicht mit der narzisstischen Überzeugung: › ich bin über allen und ich bin besser, wie alle anderen‹. Es bedeutet: › ich bin, wie die anderen, genauso gut und genauso viel wert‹.

Du hast das Gefühl der Gleichwertigkeit mit dem ganzen Universum …

An dieser Stelle erzähle ich dir als Beispiel einer meiner Erfahrungen.

Mein gewähltes Zuhause ist ländlich, mit üppigem Grün von Bäumen und Sträucher.

Alt eingewachsene stolze Bäume der Nachbargrundstücke und auch auf dem eigenen Grundstück, boten die Möglichkeit jeglichen Lebensraums für Vögel und Kleintiere. Für mich ein Synonym für Gleichklang des Menschen und der Natur. Ich war glücklich und spürte täglich diese innere Harmonie …

Doch die Nachbarschaft wechselte die Besitzer und diese entledigte sich mehrerer der eingewachsenen Bäume … Die große stolze Buche, in der äußersten Ecke des Grundstücks, stand in der Nachbarschaft eines großen Parkplatzes, spendete im Sommer den begehrten Schatten. Es war der einzige Baum. Den Morgen des besagten Tages werde ich nicht vergessen… Vom Balkon sah ich, wie eilig die restlichen Zweige meines Freundes entsorgt wurden und ich spürte einen Kloß in meinem Hals. Doch auf dem Parkplatz in der Nähe des Baumes, sah ich plötzlich ein Eichhörnchen. Das Tierchen sprang und lief irritiert hin und her, und suchte verzweifelt nach seinem Baum ... Die Verzweiflung muss so entsetzlich groß gewesen sein, dass es sogar die Menschen in seiner unmittelbaren Nähe missachtete… In dem Moment spürte ich selber seine Ängste und die Verzweiflung in mir …  Ich war zur Tränen gerührt und die Traurigkeit begleitete mich den ganzen Tag. In diesem Moment spürte ich eine absolute bewusste Verbundenheit und Eins-Sein mit der Natur. Eine traurige Erfahrung dessen, was der Mensch der Natur gedankenlos antut ... Viele von uns kennen auch das andere Gefühl. Gefühl der absoluten demütigen Bewunderung der Schönheit der Natur – ob Alpen, Ozean, oder die wilde Blume am Rande des Weges ...

Mit solchen Erfahrungen und dem Gefühl des Eins-Seins mit dem ganzen Universum, werden dir genauso die unbegrenzten Möglichkeiten des Er-Schaffens bewusst. Jetzt wird es dir wirklich bewußt: ›ich habe eine Mission‹.

Ja, auch du bist Schöpfer und Kreator. Wir alle!

Auf dieser Ebene erreichst du ein Zustand, ein Gefühl des ›frisch verliebt seins‹. Erinnerst du dich, wie man auf Wolken gemeinsam geht? Wie Verliebte gemeinsame Energien fließen lassen? Wie stark  und unbegrenzt sie sich fühlen gemeinsam alles tun zu können und alles zu sein, sogar in der Lage sein  sprichwörtliche Berge zu versetzen?

Genauso! Genauso sollst du dich in dein Leben verlieben, um bestimmte Dinge zu erhalten, denn das ist dieselbe Energie. Damit du auf dieser Ebene alles zu dir ziehen kannst, bemühe dich dieses Gefühl zu erzeugen.  Verliebe dich in dein Leben! Habe keine Bedenken, was deine Zukunft betrifft. Sei frei von Zweifeln deiner Zukunft betreffend, denn du bist einer wunderbaren Zukunft wert, und dem, was alles passiert.

Auf dieser Ebene bedienst du dich keiner Ziele, keiner Visualisierung, oder Intentionen.

Auf dieser Ebene gilt deine ungeteilte Konzentration in Gänze dem, was passiert.

Das erreichst du am besten, wenn du jegliche Kontrollmechanismen los lässt und du dir

deine totale Überzeugung, dass ›alles was du willst, auch so geschehen wird‹, zur Nutze machst. Du hast kein ›Begehren‹, kein ›Wollen‹, oder ›Brauchen‹, denn du weißt, dass es so kommt und geschieht. Denn alles, was du begehrst, oder brauchst, oder willst, zeigt, dass du es nicht hast – was du hast ist dessen Mangel. Das heißt, es ist von dir getrennt. Jedoch, wenn du dich bewusst in den Ist-Zustand dessen versetzt, beschleunigst du den Prozess, den Werdegang. Der Ist-Zustand ist ein Zustand ohne Zweifel.

ab sofort heißt das dann: ich bin dankbar für ...

Auf der 3., 4. Ebene musst du diese Einheit mit dem was du dir vorgestellt hast spüren. Manchmal habe ich selber das Gefühl, dass ich zwischen der 3. und 4. Ebene schwebe. Entsprechend den Ereignissen, durch die ich mich energetisch wieder runterziehen lasse. Es ist wichtig darauf zu achten. Wir erleben alle das Dilemma, dass wir ›kopfmäßig‹ schon auf einer höheren Bewusstseins-Ebene ›baumeln‹, aber unsere Füße stehen auf der Erde, in der 3./4. Dimension.

Momentan ist die Welt um uns herum aus den Fugen geraten. Doch es darf uns unseren Fokus von der wichtigsten Sache, der Entwicklung unseres Bewusstseins, nicht ablenken. Es gibt eben diese Gefahr, dass wir über unsere Emotionen nicht so gut beherrschen können, damit sie uns, auf der emotionalen Ebene, nicht auf die 2. , oder sogar auf die 1. Ebene,  runterziehen. Hängt davon ab, wie stark wir emotional einsteigen, wie dünnhäutig und

 empfänglich wir sind für manche Sachen. Es ist für mich genauso noch eine Herausforderung. Was hilft ist sich in so einer Situation ein paar einfache Fragen zu stellen:

 

›kannst du was damit ändern, wenn du jetzt so emotional mit einsteigst, oder geschieht das auch ohne dich? Musst du jemanden irgendwas beweisen, wenn er dich jetzt irgendwie so herausfordert?  Musst du überhaupt irgendwas beweisen?‹

 

Du kennst deinen Selbstwertgefühl und bleibe dabei! Auf der 3. und 4. Ebene ist es überhaupt nicht mehr nötig, dass du kämpfst. Hier erschaffst und kreierst du. Sei kreativ!

 Auf einmal fällt dir auf, dass du auf der 3. und 4. Ebene einfach mehr Zeit hast, oder die Zeit anders ausgefüllt ist. Du erfährst die Zeit für dich jetzt ganz anders, weil du deine Kreativität bewusster über alle Gebiete und Aspekte des Lebens definierst. Oder du merkst, dass alles besser läuft, ob Arbeit, Business, Wohlstand, sogar die zwischenmenschliche Beziehungen. Alles wird reifer und vollkommener, weil du alles mit mehr Kreativität, mehr Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Empathie/Sensibilität tust und erschaffst.

Auf dieser Ebene hast du ein enormes bewusstes Potential und du bist dir dieses gewahr. Eben deshalb hat alles, was du erschaffst eine enorme Wertigkeit.

Nun? Was glaubst du, auf welcher Ebene stehst du gerade, oder auf welche möchtest du aufsteigen?

Jeder ist interessiert daran sich weiterzuentwickeln, aber wisse, du musst in die Tiefe gehen, um weiterzukommen.

 

Auch hier habe ich ein Vorschlag, oder ein kleines Experiment für dich :

 wie wäre es, wenn du demnächst deinen Tag mit einem Motto anfängst, dass deine Einstellung zu dem Tag neu definiert? Zum Beispiel mit einem:

›was wäre, wenn...?‹

 Das kann ein wunderbarer Anfang sein, um den standardmäßigen/gewohnten Verlauf und die Planung deines Tages, zu verändern. Wenn du schaffst diesen Tag zu beeinflussen, veränderst du damit auch dein ganzes Leben. Denn ein Tag ist ein Teil einer Woche, eine Woche ist ein Teil eines Monats, ein Monat ist ein Teil des Jahres und die Jahre sind ein Teil deines Lebens… In dem Sinne, gutes Gelingen!

 

Beobachte, was sich verändert in dir und in deinem Umfeld, wenn du einen Tag so anfängst. Zum Beispiel, beim Frühstücks kannst du dir vorstellen: …was wäre, wenn ich mein Frühstück mit einem sehr liebevollen Menschen einnehmen würde? Oder: was wäre, wenn ich heute zur Arbeit fahre, und ich komme ohne Stau und Stress durch? Oder: was wäre, wenn ich zu meiner Familie fahre, und diesmal wird es keinen Streit geben? Oder, wie wäre es damit: was wäre, wenn ich heute zur Arbeit gehe und alle Kollegen lächeln mich an?

                   »Ich bin ein Tropfen im Ozean. Doch was ist ein Ozean, wenn nicht ein Meer voller Tropfen?«                                                                                                                                            Atlas Chmur

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